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diverse Aktivitäten

Fischer Junior MTB Team
Einsiedler Skimarathon 10.02.2019 von Tobias
Vor zwei Wochen stellte ich mich einer neuen Herausforderung. Ich nahm am Skimarathon in Einsiedeln teil.
Nun wie kam es dazu?
Für die langen Trainingseinheiten über den Winter zog es mich immer wieder auf die Langlaufski’s. Mit dem Langlauftraining kann ich meinen «Motor» sehr gut trainieren. Zudem nutzte ich die Schneegegebenheiten hier in der Schweiz voll aus. Es macht mir sehr Spass und es ist auch eine super Abwechslung. Ich verbrachte viele Trainingsstunden auf den Einsiedler Loipen. So kam es, dass mich ein Langlaufrennen sehr reizte, weil ich noch nie in dieser Situation war.
Bei der Anmeldung musste man seine geschätzte Zeit für die 25 Kilometer angeben. Sehr bescheiden gab ich eine Stunde und 40 Minuten an. Somit konnte ich im zweiten Block starten. Dieser startete nach den «Profis» um 10.15 Uhr. Da ich mich gut einwärmte und etwas später an den Start ging musste ich etwas weiter hinten einstehen. Viel Läufer standen schon sehr früh ein.
Der Startschuss viel und es ging auf die drei Kilometer Startrunde. Ich musste viel Läufer überholen. Ich fühlte mich stark. Als es dann durch den Start/Ziel auf die grosse 22 Kilometer Runde ging, musste ich noch kurz einen kleinen Stopp machen . Mein linker Stock verhedderte sich im Absperrnetz. Es riss ihn weg und mich auch halbwegs. Ich hatte schon Angst, dass was kaputt gegangen war. Zum Glück kostete es mich nur einige Plätze. Voller Neugier ging es auf die grosse Runde, welche ich schon einmal in einem Training machte. Ich wusste also was auf mich zu kam. Ich versuchte immer so schnell es ging zu Laufen. Da meine Lauftechnik noch nicht ausgereift war, konnte ich nicht so effizient Laufen, wie andere Läufer. Somit hatte ich teils kleine Krisen, wo ich das Gefühl hatte, dass ich nicht vorwärtskäme. Naja, irgendwie schaffte ich es dann doch ins Ziel . Die Zeit verblüfte mich sehr. Ich erreichte das Ziel in einer Zeit von 1:16,28 - völlig übertroffen. Nun kann ich auf eine weitere Erfahrung zurückblicken und daran wachsen.
SAISONRÜCKBLICK 2018 UND ETWAS WEITER - von Jeremias
#iwillbeback – das war das Hashtag, das ich Ende Saison 2017 und in der Vorbereitung zur Saison 2018 in meinen paar wenigen Posts auf den sozialen Netzwerken verwendet habe. Es stand stellvertretend für mein Ziel in der Saison 2018 – Ich werde zurück sein!
Um dieses Ziel nachzuvollziehen muss man einige Zeit zurückblicken. Um genau zu sein muss man kurz meine gesamte Karriere im Überblick sehen, deshalb ein (mehr oder weniger) kurzer Abriss davon: Nachdem ich im Jahr 2007 mein erstes Rennen gefahren bin und 2008 das erste Mal zuoberst auf einem Treppchen stehen durfte, gewann ich 2009 die Gesamtwertung im Racer Bikes Cup (heute Proffix Swiss Bike Cup). Die kommenden Jahre fuhr ich nie wirklich schlecht, jedoch nicht mehr ganz an der Spitze. Im Jahr 2011 kam eine schwierige Entscheidung auf mich zu, die jeder junge Sportler treffen muss: Sport mit einer Sportschule o.Ä. oder Beruf mit einer Lehre? Ich entschied mich für zweiteres, wobei ich den wohl schwerstmöglichen Weg gewählt habe: 4 Jahre Lehre zum Automatiker, 1 Jahr Berufsmatura, anschliessend Rekrutenschule. Alles Vollzeit. Aufgrund einer kleinen Änderung wurde ich im Sommer dieses Jahres mit der Berufsmatura fertig und war damit ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant fertig mit alldem.
Die sportlichen Leistungen entsprachen immer der Belastung. Während der Lehre (Saisons 2012-16) fuhr ich nie wirklich konstant, teilweise sehr gut, nie aber top. Aufgrund der Belastung der Rekrutenschule war es mir in der Saison 2017 nie möglich ein einziges vorzeigbares Ergebnis zu erreichen. Meist «gurkte» ich sogar nahe dem letzten Rang rum. Mit etwas mehr Platz für Training während der Berufsmatura wurde die Saison 2018 nun zur Saison im Zeichen von #iwillbeback! Ich wollte den Anschluss an die erweiterte Spitze der nationalen U23 schaffen und somit die Basis für meine Zukunft legen. Und damit zum eigentlichen Saisonrückblick:
Nach einem zwischenfalllosen und intensiven Winteraufbau mit zwei Wochen Trainingslager in der Sonne Lanzarotes und einem für den Anfang nicht schlechten Argovia-Cup Rennen in Lostorf ging ich hoffnungsvoll an den Start des ersten wichtigen Rennens in Rivera. Im international stark besetzten Feld wurde ich – auch durch die Mithilfe eines Plattens – überrundet. Ende der Geschichte. Ein Rennen wie 2017… Glücklicherweise war die Saison ja noch jung. Und von nun an gings bergauf. Ich konnte zwei Wochen später bereits mit einem 19. Rang in Schaan mein Potenzial andeuten. Wiederum zwei Wochen später fuhr ich in Solothurn das beste Swiss Bike Cup Rennen seit Jahren und fuhr auf Rang 14, trotz Stau in der Startphase nur 2:30 hinter dem Sieger. Ich fuhr weitere ansprechende – mal bessere, mal weniger gute – Rennen und fokussierte mich voll und ganz auf die Schweizermeisterschaft Ende Juni in Andermatt. Das Ziel war die Top-15. DNF (Did Not Finish) war es am Ende. Herbe Enttäuschung, wieder ein Rennen wie 2017, starke Motivationsprobleme, Wettkampfpause.
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Die Motivation kam in der relativ langen wettkampffreien Zeit zurück. Das Training funktionierte wieder gut und ich war zuversichtlich für die kommenden Rennen. Die Wettkämpfe starteten im August gleich mit vier Rennen in Folge. Erfreulicherweise war ich zurecht optimistisch, denn nach einem nicht schlechten ersten Rennen in Langendorf SO fuhr ich in Villars-sur-Ollon trotz einiger technischer Probleme auf einen sehr guten elften Rang. Der Fokus lag aber auf dem vierten dieser vier Rennen in Muttenz. Es war das letzte Rennen vor der Weltmeisterschaft in der Lenzerheide und damit war mit einiger internationaler Konkurrenz zu rechnen. Ich wollte einfach mitfahren und schauen, wie weit meine Kraft reicht. Sie reichte ziemlich weit und trotz dauernder Aufholjagt konnte ich lange nahe der grossen Spitzengruppe bleiben und beendete das Rennen auf Rang 19. Viel wichtiger als der Rang war aber die Gewissheit, dass mein Wettkampf-Grundtempo viel näher an die Spitze kam als in früheren Rennen diese Saison (siehe Rivera und Andermatt…). Drei Wochen danach folgte mein Saisonabschluss in Carona. Ich wollte noch einmal zeigen, was ich kann. Leider kam es etwas anders und ich fuhr als etwas enttäuschenden Abschluss noch einmal wie im 2017. Dieses Rennen lässt sich aber gut verkraften, auch weil die Wochen davor ziemlich stressig waren. Warum waren sie stressig? Darum:
Wie erwähnt stand die Saison 2018 nach Abschluss meiner Ausbildungen einerseits im Zeichen von Zurückkommen in sportlicher Sicht, andererseits aber standen dadurch neue Entscheidungen an, da ich nicht auf ein Vollprofidasein setzen kann und will. Es entstand ein gewisser luftleerer Raum nach Abschluss der Berufsmatura, was bestimmt eher zum Misslingen als zum Gelingen der Schweizermeisterschaft in dieser Zeit beigetragen hat. Ich entschied mich, eine teilzeit-Arbeitsstelle zu suchen, wobei ich mir mein Leben selbst finanzieren, gleichzeitig aber professionelle Trainings-umfänge meistern kann. Idealerweise eine Arbeit, die mir ebenso Spass macht, wie der Sport und somit der perfekte mentale Ausgleich darstellt. Tatsächlich fand ich eine solche alles andere als normale Stelle. Ich darf nun seit dem 1. September 2018 bei Robotec Solutions AG in Seon in der Softwareentwicklung robotergestützter Automationsanlagen arbeiten. Für mich die «eierlegende Wollmilchsau», da es neben der unheimlich interessanten und geistig fordernden Arbeit die Möglichkeit zum Spitzensport offenlässt. Diese Arbeit hat direkt am Montag nach Muttenz angefangen, worin auch der erhöhte Stress vor Carona seine Ursache findet.
Somit ist jetzt die Grundlage in allen Belangen gelegt. Ich kann nach der RS-Saison 2017 wieder mitfahren. Meine Zukunft in der Arbeitswelt darf ich als gesichert betrachten. Zudem wurde aus sportlicher Sicht mein Potenzial bewusst noch nicht voll ausgeschöpft.
Auf mich wartet nun ein gewaltiges Stück Arbeit, um in den kommenden Jahren nicht nur zur erweiterten Spitze zu gehören…
#iamback
#timetoattack
SAIOSONRÜCKBLICK 2018 - von Tobias
Ein Tag wie jeder anderer brüht an. Die Dunkelheit verschwindet in den schönen Morgenfarben in der afrikanischen Safari. Im Gebüsch rauscht es und die Gazelle zeigt sich. Wie jeden Tag stellt sie sich der riesen Herausforderung ums Überleben. Bleibt sie stehen wird sie vom Tiger gefressen oder sie rennt um ihr Leben und muss schneller sein als jeder Tiger auf dieser Welt. Sie muss tagtäglich kämpfen. Der Tiger dagegen muss so langsam, wie die langsamste Gazelle sein, um das zu erreichen, was er will.
Mit diesen Gedanken lasse ich meine Saison Revue passieren. Die Mountainbikesaison startete für mich schon Anfangs November. Die Wintermonate stellten sinnbildlich das Fundament dar, welches eine riesen Last im späteren Verlauf der Saison tragen musste. Über Weihnacht Neujahr zog es mich für zwei Wochen ins Engadin, wo ich viele Langlaufkilometer und sehr gute Trainingsstunden sammelte. Es schien als ob es gestern war. Die wunderschönen Winterlandschaften prägen mich heute noch. Danach überbrückte ich einige Wochen zu Hause, um mich auf das Trainingslager in Gran Canaria vorzubereiten. Jetzt brauchte ich nicht mehr viele Kleiderschichten, sondern viele Sonnencremeschichten. Dank den genialen Trainingsbedingungen konnte ich mein Fundament noch mehr verstärken und verankern.
Die Saison rückte immer näher. Wie jeden Saisonstart, war ich sehr gespannt, zu was ich fähig war. Die zahlreichenden schweisstreibenden Trainingsstunden zahlten sich aus. Beim ersten Rennen bestätigte sich die harte Arbeit. Ich fühlte mich sehr gut. Nach dem Argovia Cup in Lostorf ging es direkt weiter nach Rivera, welcher der erste Swiss Cup Austragungsort dieser Saison war. Die Spannung war hoch, denn ich wusste nicht wo ich im nationalen Starterfeld stehen werde. Der Rennverlauf kam mir sehr entgegen. Nach meinen bekannten Problemen fühlte ich mich stark. So stark, dass ich auf den 15. Rang fuhr. Zwei Wochen später kam schon die nächste Gelegenheit in Schaan, um mein Können unter Beweis zu stellen. Jedoch war es gar nicht mein Tag. Der erste Dämpfer kam schon früher als gedacht. Es reichte für den 21. Schlussrang.
Nach einem Zwischenstopp beim Argovia in Hochdorf holte ich mir schnelle Bein für den nächsten grossen Event in Solothurn. Mit dem 18. Rang musste ich mich geschlagen geben. Es folgte in Gränichen mein Heimrennen. Je näher dieses Rennen kam, desto angespannter war ich. Auf diesem Heimuntergrund fühlte ich mich wohl und war bestens mit der Strecke vertraut. Jedoch konnte ich nur meine «Standby-Leistung» abrufen, wie ich im Rennbericht beschrieben hatte. Rang 34. Endlich kämpften sich die Sonnenstrahlen durch das Wolkenfeld hindurch. Bei dem Saisonhöhepunkt an der Schweizer Meisterschaft in Andermatt kehrte es zum Guten. Nach der Aufholjagt, die bei mir schon Standard war, katapultierte ich mich auf den 15. Schlussrang. Ich konnte wieder zu den Leistungen Anfangs Saison anknüpfen. Den Hammer konnte ich aber nochmals draufhauen. Mitte August gelang es mir in Villars-sur-Ollon bis auf den zehnten Rang vorzufahren. Dieser Hammerschlag war für mich aber ganz schön überraschend, denn physisch und psychisch war ich nicht so bei mir. Durch das Heben des Hammers war ich für die letzten zwei Swiss Cup Rennen recht ausgelaugt. Mit einer bescheidenen Leistung schloss ich die offizielle Saison ab. Rang 34 in Muttenz und Rang 17 in Lugano.
Viele fuhren mit dem Training herunter und genossen die rennfreie Zeit. Wegen dem anhaltenden schönen Wetter hielt ich mich noch bei Frische. Ich meldete mich für einige verrückte Events an. Die Motivation war riesig und ich freute mich auf die neuen unglaublichen Erfahrungen. Die Marathon Schweizermeisterschaft in Einsiedeln prägen mich immer noch. Ich wurde nach 101 Kilometer und ca. 3700 Höhenmeter als zehnt bester Marathon Mountainbiker der Schweiz gekürt.
Drei Wochen später wusste ich, was es hiess, einen Halbmarathon zu Fuss zurückzulegen. Normalerweise umrunde ich den Hallwilersee etliche Male im Jahr mit dem Velo. Jedoch dieses mal als «Rennstrecke». Mit einer Zeit von 1.5 Stunden, als nicht Jogging-Spezialist, kann ich sehr zufrieden sein. Puhh, nein es geht noch verrückter. Bevor ich mich nun endgültig etwas vom Training zurückzog, wollte ich es nochmals wissen und rannte zweimal die Skisprungschanze hoch, beim Red Bull 400 in Einsiedeln. Was für eine Erfahrung, an der ich noch lange nagen werde.
An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich für eure unglaubliche Unterstützung. Sei es materiell, finanziell oder neben und fernab der Rennstrecke. Die vielen grossartigen Rückmeldungen gaben mir Halt in schwierigen Zeiten. Ich bin mehr als dankbar und weiss das zu schätzen!
Tobi IronBike 18
Iron Bike Race Einsiedeln Marathon Schweizermeisterschaft 30.09.18 von Tobias
Was für eine Erfahrung! Zum Saisonende fuhr ich ein etwas anderes Rennen als üblich. Ich wollte mich dem Iron Bike stellen, welches in Einsiedeln ausgetragen wurde. Es war zugleich auch die Schweizermeisterschaft in der Disziplin Marathon. Es gab verschieden lange Strecken. Ich entschied mich aber für den anspruchsvollsten Kurs. Das Rennen wies sagenhafte 101 Kilometer und 3880 Höhenmeter auf. Nein ich bin nicht verrückt . Ich wollte nur an meine Grenzen gehen und schauen was alles möglich ist. Denn biken kann ich gut. Die Frage war nur, wie ich diese Distanz durchstehe.
Gewisse Abschnitte der Strecke konnte ich schon Wochen zuvor anschauen und so wusste ich was auf mich zukommen wird. Die Abfahrten waren für meine technische Fähigkeiten sehr einfach. Was sich aber im Rennen von einer anderen Seite zeigte. Viele neue Erfahrung und Eindrücke prägten mich während dem Rennen und ich würde direkt wieder so etwas verrücktes machen. Das Wetter war perfekt und die Aussichten von den Gipfeln waren atemberaubend. Ich genoss es richtig.
Am Sonntag war es dann soweit. Vor 8.00 Uhr stellten sich ca. 240 Teilnehmer für die 101 Kilometer Strecke an die Startlinie beim Klosterplatz. Ich startete in der «Lizenz-Kategorie», die 41 Teilnehmer umfasste. Wir durften auch zuvorderst einstehen. Nach dem bekannten «Bikersegen» hiess dann noch 15 Sekunden und der Startschuss viel. Meine Strategie war es, am Anfang möglichst Energie zu sparen. Ich reihte mich hinter den Vordersten ein. Die ersten Kilometer ging es flach Richtung Etzel. Vor der Teufelsbrücke gab es schon erste Positionskämpfe, da nach der engen Brückenpassage direkt der erste Anstieg folgte. Leider hatte ich die ersten Kilometer nicht angeschaut. Es war schnell passiert. Ich war nicht in den ersten 20 Rängen und schon gab es ein Loch, welches ich nicht zufahren konnte.
Mist, die ersten waren schon weg. Ich wollte doch möglichst lange an den Besten dranbleiben und nicht schon so früh abreisen lassen. Jedoch musste ich es akzeptieren. Ich suchte mein Tempo und schoss so weiter über die ersten drei Berge.
Kurz vor dem vierten Aufstieg Richtung Sattelegg schloss ich mich mit einem Konkurrenten (Norbert) zusammen und nahmen den 30 Minuten Anstieg in Angriff.
Am Schluss dieser Steigung wurde es sehr steil und ich konnte eine kleine Lücke herausfahren. Die Abfahrt führte über breite rutschige Strassen Richtung Euthal weiter. Und schon kam der nächste Anstieg. Diesmal wieder fast eine halbe Stunde, 500 Höhenmeter auf den Wisstannen. Ich fühlte mich zurzeit sehr gut und die Aussicht ins Tal flashte mich richtig. Mittlerweile war Norbert wieder an mir dran. Was überhaupt nicht schlecht war. Denn nach der Abfahrt in Richtung Studen kam eine zehn Kilometer lange flache Passage.
Wir konnte so voneinander vom Windschatten profitieren. Jedoch musste ich ihm im nächsten Anstieg Tschüss sagen, da ich nach kurzer Zeit mein Tempo fahren musste. Mittlerweile kamen langsam die schweren Beine. Von Unteriberg startete der längste Anstieg auf den höchsten Punkt zum Spirstock (1771 M.ü.M). Für diesen 15 Kilometer langen Anstieg brauchte ich knapp eine Stunde. Stunde um Stunde, Höhenmeter um Höhenmeter. Erstaunlicherweise ging die Zeit sehr schnell vorbei. Was ein positives Zeichen war. Die letzten Meter auf den Spirstock musste via Treppen zu Fuss erklommen werden. Die Müdigkeit setze zu und ich war nur noch am Leiden. Die Abfahrt war gar nicht zu geniessen. Sogar meine Arme waren sehr müde und ich verkrampfte mich extrem. Ich konnte fast nicht mehr den Lenker halten, geschweige denn zu Bremsen und zu Schalten. Dies waren doch noch gefährliche Momente. Dennoch konnte ich in der Abfahrt zu drei Konkurrenten aufschliessen und sogar überholen. Das Ziel war in greifbarer Nähe. In den letzten drei Anstiegen knisterten nur noch meine Zähne vom ganzen durchbeissen. Ich kam im Zuschauerjubel gesund und ohne Zwischenfall in Einsiedeln wieder an. Was für eine Strecke, welche ich in 4 Stunden und 56 Minuten zurücklegte. Und…..Ich wurde Zehnter! Was für ein Resultat für meine erste Langdistanz. Ich kann nun sagen, dass ich der zehntbeste Mountainbike-Marathonfahrer in der Schweiz bin.
Ich bin mehr als zufrieden und kann nun meine Saison abschliessen.
Danke für eure Unterstützung während meiner ganzen Saison!

Bericht mal anders - von Tobias

Einen Rennbericht mal anders: Klicken Sie hier
von Tobias
michelle estavayer
Elsa Bike Trophy Marathon 12.06.2016 von Michelle
Ich stand am Morgen um 7.30 auf, kochte Teigwaren und ass Frühstück. Danach luden wir noch alles auf. Am 9.45 fuhren wir nach Schafisheim um Tobias Neuhaus und seine Eltern abzuholen. Etwa nach einer Stunde trafen wir in Estavaye le Lac ein. Meine Startzeit: 12.50 Uhr; also hatte ich noch viel Zeit vor mir. Tobias musste schon bald einfahren, sein Start fand um 12.00 Uhr statt. Als es endlich 12.15 Uhr war, fuhr ich mit meinem Vater ein. Ich war sehr aufgeregt da ich das erste Mal an einem Marathon -Rennen teilnahm. 20 Km und 520 Höhenmeter gab es abzuspulen!

12.50 Uhr, der Startschuss fiel. Wir fuhren los, konnten aber nicht so schnell fahren, da uns 4 Quads ausbremsten, um Massenstürze zu verhindern. Als wir das Dorf verliessen, verliessen die Quads die Strecke, so konnten wir richtig Gas geben, jetzt ging es los. Ich hatte gute Beine. Wir mussten zwar viel rauffahren aber das ist meine Strecke und so konnte ich viele überholen. Es gab einen Verpflegungsposten mit Wasser. Danach hatte ich nur noch wenige Kilometer vor mir und schon erreichte ich das Ziel.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich bin die Schnellste meines Jahrgangs und insgesamt vierte. Es hatte Spass gemacht und als Belohnung durfte ich eine Pizza essen und später fuhren wir nach Hause.

Liebe Grüsse

Michelle
Estavayer2
Elsa Bike Trophy Estavayer-le-lac, 12.6.16  von Tobias
Heute startete ich an einem Bike Marathon in Estavayer. Meine Eltern und ich reisten mit Frank und Michelle an, da Michelle das Renne auch fuhr. Ich wollte schon immer einmal einen Marathon absolvieren um zu sehen, wie ich auf diese Distanz zurechtkomme. Er erstreckte sich über 60 Kilometer und etwa 1700 Höhenmeter. Das Wetter war bewölkt und regnerisch. Der Wind blies zum Teil recht stark. Daher war es von Vorteil, wenn man den Windschatten nutzen konnte um Kraft zu sparen. 
In der vergangen Woche konnte ich leider nicht optimal trainieren, da ich immer noch Angeschlagen war von der Erkältung. Vom Mittwoch an wurde es langsam immer besser und konnte etwas wieder belasten.
Der Start war um 12 Uhr. Ich startete im lizenzierten  Block, der als aller erst gestartet war. Darunter waren 47. Teilnehmer gemeldet. Ich konnte am Start sehr gut mitfahren und mich recht weit vorne einreihen. Der erste Teil war flach und winkelig. Somit musst man immer abbremsen und wieder beschleunigen. Als es dann in den ersten richtigen Aufstieg ging zog sich das Ganze in die Länge und ich musste einige Platze einbüssen. Ich konnte das schnelle Tempo nicht mithalten und hatte einen kleinen Abstand nach dem Aufstieg. Nach der Startphase hatte ich recht gute Beine und konnte bis ca. in die Hälfte eine sehr schönes Tempo fahren und Einige abhängen. Nach der ersten Hälfte war mein Bidon leer und ich hatte nichts mehr zu trinken. Ich fuhr in ein kleines Loch. Meine Beine fühlten sich nicht mehr so frisch an. Ich hatte vor allem in dieser Zeit mühe am Berg. Als dann endliche eine Verpflegung kam, nahm ich gleich zwei Bidons mit. Nach und nach konnte ich mich besser erholen und schloss mich mit einem Konkurrenten zusammen. Wir fuhren recht lange miteinander. Vor der letzten Verpflegung versuchte ich ein Loch rauszufahren. Für kurze Zeit gelang es mir. Er und ein Anderer schlossen dann wieder auf. Somit waren wir ca. in den letzten fünf Kilometern zusammen. Man merkte die Anspannung. Der Eine führte und riss ein kleines Loch auf. Ich realisierte es zu spät und weg war er. So kam es nach 60 Kilometer zu einem Sprint, wobei ich um 0.4 Sekunden gewann. Meine Beine waren zerstört. Ich wurde 15. Mit einer Zeit von 2 Stunden und 52 Minuten. Lukas Flückiger gewann das Rennen (2:35.58,2). Ich bin sehr zufrieden über dieses Resultat und meine Leistung, da ich das besten von dieser Woche rausgeholt habe. 
trainingslager 1
Trainingslager Tessin 18.-22.04.16  von Tobias
Direkt nach dem Rennen in Buchs fuhr ich mit meinem Trainingskollegen Jan  ins Tessin. Genauer gesagt nach Roveredo, wo wir bei einem Trainingslager teilnahmen. Wir verweilten die Tage im Hotel Locanda del Giglio. Das Essen und die Aussicht auf den Lago di Lugano war phänomenal. Die Kids waren vom VBT-Seetal und auch vier Teamkollegen waren dabei. Dieter Kull, Tanja und Reto Bernet leiteten das Lager. Jan und ich waren die ältesten in der Truppe, so konnte die „Kleinen“ von uns profitieren.  
Spät am Sonntagabend trafen wir ein. Wir waren sehr müde. Am Montagmorgen war so gleich das erste Techniktraining. Ich fühlte mich noch Müde von dem Rennen. Dennoch versuchte ich die technischen Passagen mit einem hohen Tempo zu fahren. Das Wetter hielt sich noch in Grenzen. Es war ziemlich Bewölkt. Am Nachmittag konnte wir zwei jeweils immer unsere eigenen Training durchfuhren. Ich fand es sehr gut, dass wir unsere Freiheit hatten. So konnten wir den „Kleinen“ etwas geben und wir kamen auch nicht zu kurz. Am Dienstag machten die Anderen sich auf den Weg nach Rivera. Jan und ich fuhren mit dem Auto dorthin, weil wir nicht nur unsere Bikes , sondern auch unsere Rennräder mitnahmen. Wir absolvierten am Nachmittag noch eine Grundlageneinheit mit dem Rennrad.  Diese führte runter nach Bellinzona und weiter nach Biasca. Dort drehte wir und fuhren wieder zurück. Das Wetter war herrlich mit 25 Grad.
Am Mittwochmorgen absolvierte ich zuerst meine Intervalle. Meine Beine fühlten sich noch etwas verschlossen an. Danach fuhr ich zur Truppe und feilte noch an der Technik. Am Nachmittag konnten wir uns dann in Lugano erholen und die Gedanken auffrischen lassen. Es war sehr gut, den so konnten wir auch mal vom Biken abschalten und etwas anderes unternehmen. Der zweitletzte Tag brach an. Im Techniktraining machten wir einige Massenstartsprints. So hiess es Konzentration und Ellbogen raus. Diese Übungen haben sehr Spass gemacht. Am Nachmittag absolvierte ich dann wieder mein eigenes Programm. Diese 130 Kilometer auf dem Rennrad hatten es in sich, denn ich spürte es noch den ganzen Abend.  
Nach dem letzten Techniktraining am Freitagmorgen ging es am Nachmittag bereits zurück in den Aargau. Nach der langen Fahrt drehte ich zuhause nochmals kurz die Beine,  um so mich schneller zu Erholen. Ein grosses Dankeschön an die Lagerleitung. Es war eine kurze, aber sehr tolle Zeit. 
Internazionali d‘Italia in MIiano (ITA) C1 28. März 2016  von Manuel
Zu Ostern in Milano
Am Ostermontag fand das zweite Rennen vom Italien-Cup statt. Aussergewöhnlich für MTB-Rennen ist der Fakt, dass dieser Anlass im Zentrum von Milano ausgetragen wurde. Im „Monte Stella-Park“ erstellten die Verantwortlichen eine coole MTB-Strecke. Das bedeutet: knackige Anstiege und viele Richtungswechsel! In der Kategorie Elite waren 160 Teilnehmer gemeldet! Ein so grosses Feld habe ich an einem UCI-Rennen noch nie erlebt. Klingende Namen wie Nino Schurter, Florian Vogel usw. waren mit von der Partie. Ich hatte die Startposition 34.  
Der Start gelang mir, für meine Startfähigkeiten, nicht schlecht. Nach ein paar Runden fand ich so um Platz 30 einen guten Rhythmus. Mit starken U23-Fahrern konnte ich mithalten, musste aber auf diesem Rennen extrem auf die Zähne beissen. Die nicht gerade auf mich zugeschnittene Strecke machte mir zu schaffen. Aber mit meiner Leistung schaue ich zuversichtlich auf die nächsten Rennen. Diese werden nun immer wichtiger! Nächsten Sonntag folgt das erste Qualifikations-Rennen für die WM, welches ich am Swiss Cup #1 in Rivera in der Kategorie U23 bestreiten werde. Ich freue mich richtig, erstmals in dieser Saison in der Kategorie U23 Gas geben zu können und erhoffe mir natürlich ein Resultat, welches sich für die WM-Qualifikation zeigen lässt.   
Die Vorbereitung für dieses Rennen werde ich im Tessin absolvieren. Es erwartet mich also eine tolle Woche in der Sonnenstube der Schweiz.  
Euer Mänu Manuel Fasnacht 
Kiesen
GP Aaretal in Kiesen 28.03.16 von Tobias
Am Ostermontag durfte ich mit der Nationalmannschaft das nationale Strassenrennen in Kiesen bestreiten. Ich freute mich sehr mit dem Nati-Trikot an den Start zu gehen. Das Starterfeld war mit 95 Fahrern sehr gross. Die Elite und die Amateur/ Masters starteten zusammen. Die Strecke war flach und kurvenreich. Wir mussten 20 Runden à 5.2 Kilometern absolvieren. Die Startphase war sehr schnell und ich hielt mich im hinteren Teil des Feldes auf. Vor jeder Kurve wurde extrem herunter gebremst und dann wieder beschleunigt. Dies machte mir am Anfang zu schaffen und ich viel nach der dritten Runde hinten raus. Somit fuhr ich mit einem Konkurrent zusammen weiter. Wir teilten uns jeweils die Führungsarbeit auf. Nach einer Zeit holten uns die Spitze ein und ich zog mit. Die Spitze bestand aus etwa sieben Fahrern. Ich konnte ca. drei Runden im Windschatten hinterherfahren. Danach viel ich wieder ab. Im Windschatten war es nicht einmal so schwierig dranzubleiben. Mein grösstes Problem war aber, dass ich die Kurven nicht so schön fahren konnte wie die Strassenfahrer. So bremste ich zu viel und musste dann wieder eine kleine Lücke zufahren. Nach zwei drei Runden „Erholungsphase“ konnte ich mich wieder an das von hinten kommende Feld anschliessen und bis zum Ende mitfahren. Ich wurde 70. mit einer Runde Rückstand. Mein persönlicher Geschwindigkeitsschnitt war 41.2 Km/h und der Geschwindigkeitsschnitt der Spitze war 45.6 Km/h. Es ist schade, dass ich keine bessere Leistung erbringen konnte. Dennoch bin ich froh habe ich das Rennen bestritten und bin jetzt einige Erfahrungen reicher.
Ein grosses Dankeschön an Bruno Diethelm (Swiss Cycling) für die Unterstützung und danke Lilo für das schnelle Tapen. 
Internazionali d‘Italia in Maser (ITA) C1   13. März 2016  von Manuel
Hartes Rennen in Maser
Vergangenes Wochenende bestritt ich ein Cross Country Rennen der UCI Klasse C2 in Maser, Italien. Maser liegt in der Nähe von Treviso – eine sehr schöne Region um Rad zu fahren und dementsprechend fand das Rennen auf einer coolen, anspruchsvollen Strecke statt. Für die Kategorie ‚Elite‘ waren auf dem 5.2km langen Kurs 6 Runden mit je 160 Höhenmetern zu absolvieren. Im 82Mann grossen Feld konnte ich in der Mitte starten. Neben mir waren noch zwei andere starke U23 Fahrer: der Ostschweizer Simon Vitzthum und der Tessiner Filippo Colombo.   
Wie üblich an Cross Country Rennen, war die Startphase hektisch und es ging gut eine Runde bis ich meinen Rhythmus fahren konnte und „freie Bahn“ hatte. In der zweiten Runde konnte ich zu einer guten Gruppe um Platz 20 - 25 aufschliessen, in welcher sich u.a. auch Simon Vitzthum befand. Unglücklicherweise stürzte ich kurz darauf und verlor den Kontakt. In den nächsten Runden beschäftigte ich mich dann wieder mit dem Aufholen der vorderen Fahrer. Dies gelang mir nach zwei Runden dann auch, kostete mich jedoch sehr viel Kraft. Mit Simon Vitzthum konnte ich dann bis in die letzte Runde einen guten Rhythmus fahren. Doch plötzlich tauchte von hinten der dritte Schweizer, Filippo Colombo, auf. Das interne Rennen unter Schweizern wurde also in der letzten Runde lanciert! In einem langen Anstieg fuhr Colombo ein schnelles Tempo, ich konnte ihm folgen, aber Vitzhum verlor der Kontakt. Mit dem schnellen Tempo konnten wir auch noch einige Italiener auf- und überholen. Kurz vor dem Ziel konnte ich dann Colombo noch überholen, und ich beendete das Rennen als bester Schweizer auf Platz 22!  
Es war ein hartes Rennen in Maser, ich habe gekämpft und bin glücklich mit meiner Leistung. Mein Gefühl sagt mir, dass für mich noch viel möglich ist. Die Saison ist noch jung und bis zu meinen Saisonhöhepunkten dauert es noch eine Weile. Nun liegt diese Woche noch einmal ein harter Trainingsblock vor mir, bevor dann vier aufeinanderfolgende Rennwochenenden folgen. Nächster Start ist am Ostermontag, 28.03. in Milano.  
Euer Mänu Manuel Fasnacht 
Niederhelfenschwil
Trainingsrennen Niederhelfenschwil 13.03.16 von Tobias
Endlich stand das erste Rennen der Saison an. Ich war sehr gespannt, was die etlichen Trainingsstunden bewirkt haben. Die Leistungsdaten haben sich positiv Entwickelt. Mit grosser Vorfreude und Leistungsbereitschaft ging ich an das Rennen.  
Das Wetter war windig und kühl. Alle starteten zusammen. Das heisst Jahrgang 1999 und älter. Der Massenstart fand am Abhang statt. Direkt nach diesem Abhang folgte einen Gegenhang, den man hinauf Sprinten konnte. Am Start kam ich sehr gut weg und konnte mit der Spitze mitziehen. Im Verlauf der zweiten Runde musste ich jedoch abreissen lassen und fuhr so mit einer kleinen Gruppe der Spitze hinterher. Meine Beine fühlten sich im ersten Drittel noch etwas verschlossen an. In der vierten fünften Runde riss sich dann auch unsere Gruppe auseinander und ich fuhr mehr oder weniger das Rennen ab dann alleine. Mein Gefühl stärkte sich immer mehr und mehr. Ich konnte das ganze Rennen meine Leistung sehr hoch halten und konnte immer wieder puschen. Am Schluss erreichte ich den neunten Platz. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Das Rennen zeigte mir, dass noch an einigen Stellen Verbesserungspotential da ist. Ich bin zuversichtlich, dass ich bei dem ersten Swiss Cup (Rivera) eine gute Rangierung rausfahren werde.
Danke an Fischer Zweiradsport für mein neues Top-Bike. Ich fühle mich extrem wohl und freue mich auf die nächsten Rennen. Ein grosses Dankeschön auch an die Firma FuchsMovesa, die uns den Met Helm , die Shimano Schuhe, die Vittoria Pneus, die Teambekleidung und die Shimano Komponenten sponserte. 
 Salamina MTB Cup in Griechenland (S1)  12. – 14. Februar 2016 von Manuel
Wie bereits angekündigt, habe ich in Griechenland noch das S1 Etappenrennen bestritten. Der Status S1 ist die zweithöchste Klasse der Etappenrennen. Das Mehrtagesrennen ging über drei Tage mit Start eines  Bergzeitfahrens am Freitag, gefolgt von einem Cross Country Rennen am Samstag und zum Abschluss eine Marathon Rundstrecke am Sonntag.
Das 60-Mann grosse Feld war extrem stark besetzt, es waren auch einige auf Etappenrennen spezialisierte Fahrer darunter. Ich habe sehr wenig Erfahrung mit Etappenrennen. Dennoch verspürte ich eine gosse Vorfreude auf das Rennen  – Halt einfach mal etwas anders, wo nicht bereits nach einem Rennen alles entschieden ist! Bei Etappenrennen ist derjenige Sieger, wlecher über für alle Disziplinen am wenigsten Zeit braucht. So wie man es von der Tour de France her kennt.
Beim Zeitfahren am Freitag konnte ich den 21. Rang belegen, der Rang hatte jedoch nicht viel zu bedeuten, da das ganze Feld noch eng beieinander war. Am zweiten Tag im Cross Country Rennen konnte ich mich im Gesamtklassement auf Platz 18 verbessern. Dank den guten Leistungen im abschliessenden Marathon mit Rang 13 habe ich im Gesamtklassement Platz 12 erreicht. Ich war Zweitbester U23-Fahrer im Feld und konnte einige „grosse“ Namen hinter mir lassen. Über dieses Resultat habe ich mich sehr gefreut!
Am Montag bin ich dann nach einer kurzen Besichtigung der Akropolis in Athen zurück in die Schweiz gereist. Diese Woche stand die Erholung im Vordergrund, ich war praktisch nie auf dem Velo. Ich konnte in dieser Woche gut abschalten und bin jetzt wieder voll motiviert für den weiteren Aufbau.
Euer Mänu Manuel Fasnacht    
Salamina MTB Cup in Griechenland (C1)  06./07. Februar 2016 von Manuel
Letztes Wochenende war es wieder soweit – der Saisonstart, den ich dieses Jahr auf der griechischen Insel startete. Die Anspannung vor den ersten Rennen ist immer etwas höher als üblich. Auf viele Fragen findet man vor dem Rennen keine Antworten. Wie ist mein momentaner Formstand? War der Aufbau im Winter richtig? Kann ich meine Leistung am Renntag abrufen?
Trotzdem versuchte ich möglichst locker und mit viel Selbstvertrauen nach Griechenland zu reisen. Die Rennen in Griechenland sind ein Teil meines Aufbaus für den Saisonstart in der Schweiz und die Weltcuprennen im Mai. Eine super Gelegenheit um eine erste Standortbestimmung zu kriegen.
Es fanden gleich zwei C1 Rennen auf der fast gleichen Rennstrecke statt. An einem C1 Rennen sind die Ersten 15 punkteberechtigt. Das Feld war mit Dänen, Franzosen, Deutschen und natürlich vielen Fahrer aus Osteuropa international gut besetzt. Am Samstag sowie am Sonntag ist es mir gelungen, den 10. Platz zu erreichen. Mit den Resultaten bin ich sehr zufrieden, und ich kann bereits jetzt im Februar an meine Bestleistungen von der Saison 2015 anknüpfen. Die Form stimmt also für den Moment. Doch will ich mich bis April/Mai nochmals verbessern, damit ich meine angestrebten Ziele am Weltcup erreichen kann.
Nun werde ich noch eine Woche in Griechenland bleiben. Von Freitag bis Sonntag werde ich zudem ein S1-Etappenrennen bestreiten. Im Anschluss wird sich in der Schweiz eine etwas lockere Woche ergeben und dann beginnt der wichtigste Teil des Aufbaus.
Danke für euren Support auch im 2016 - sportliche Grüsse aus Salamina
Euer Mänu Manuel Fasnacht   
Mallorga
Trainingslager Mallorca 30.1-13.2.16
Mit Jan Eichenberger und Luca Nardin bestritt ich ein zweiwöchiges Trainingslager auf Mallorca. Unser Flieger landete am Samstagnachmittag. Als wir in unserem Hotel angekommen waren, bauten wir schnurrstracks die Räder zusammen. Wir konnten zum Glück noch etwas länger als eine Stunde die Beine drehen, denn es  wurde dann auch schon dunkel.  Unsere Unterkunft war in Playa de muro, im Iberostar Playa de muro Hotel. Es war direkt am Meer. Die ersten Eindrücke waren sehr gut. Das Wetter war Top und das Essen im Hotel war auch sehr gut. Leider war  es in der Nacht immer extrem Laut und somit konnte ich selten gut durchschlafen. Am Sonntag bestritten wir bereits ein vier stündiges Grundlagentraining. Da wir uns nicht auskannten mussten wir immer die Karte zur Hand nehmen. Mit der Zeit brauchten wir sie dann aber nicht mehr. Nach und nach kannten wir die schönen Nebenwege.  Wir waren begeistert von den sehr guten Strassen und der tollen Landschaft. Das Wetter hatten wir super getroffen. Die Temperaturen begaben sich von ca. 15-25 Grad. Top Bedingungen zum Trainieren. Trotzdem gab es auch ziemlich bewölkte Tage. Zum Glück mussten wir nur zwei Mal kurz im Regen fahren. Das Terrain  war optimal. Man konnte viel in der Fläche fahren oder auch in den Bergen. Somit konnten wir wählen, wo wir die intensiven Trainings durchführen wollten. Die erste Woche erstreckte sich über 30 Trainingsstunden. Um die Erholungsphasen zu beschleunigen, assen wir nach jedem Training unsere selbstgemachte Sandwiches, gingen ins Sprudelbad oder chillten auf unseren Zimmern. Es blieb leider nur beim einen Badgang im Meer, da es doch noch etwas kalt war. Beim ersten Ruhetag gönnte ich mir auch eine Massage. Am Abend war fast nichts los, weil die meisten Restaurants und Läden immer noch in der „Winterpause“ waren.  Das fand ich schade. Es verging Tag um Tag, Training um Training. Nach dem zehnten Tag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und man wird sich bewusst, wie viel und wie hart man schon trainiert hat.  
Die zweite Woche geht nun zu Ende. Morgen steht das letzte Grundlagentraining an. Am Abend geht es dann zurück in die Schweiz.
Trainingslager Engelberg 26.12.15-02.01.16 von Tobias
Dank meiner Tante und Margrit durfte ich eine Woche in ihrer Wohnung in Engelberg verbringen. Besten Dank nochmals. Am 26. Dezember reiste ich an. Ich nutze diese Woche um ein Trainingslager durchzuführen und so beste Voraussetzungen zu schaffen. Auf dem Programm stand viel Ausdauertraining. Auf den Langlauf lief ich Kilometer um Kilometer ab, sodass ich sogar am Schluss eine nervige Blase am linken Fuss bekam. Wegen den schlechten Schneeverhältnissen  waren nicht alle Loipen geöffnet. So konnte ich nur von einer sechs Kilometer Runde profitieren. Ab und zu lief mir Dominic Gisin entgegen.  
Um den Bewegungsablauf auf dem Velo nicht zu verlieren absolvierte ich auch einige Trainings auf der Rolle mit der besten Aussicht, die ich je auf der Rolle hatte.   
Ein grosses Dankeschön an Familie Bernet und Kull für das feine Abendessen.
Schmöckern in verschiedensten Rennberichten
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