Sehen Sie hier
die Rennberichte
unserer Fahrer
014728
News
Herzlichen Glückwunsch an alle Fahrer - die Mountainbike-Saison 2017 wurde in Lugano beendet
dummy100Clubfuchsmovesafischerelektrowurglerdentaltechnikobristseetal-caravan chC 5CUsers5CSTEFAN15CAppData5CLocal5CTemp5Cmsohtmlclip15C015Cclip image016vittoria

diverse Aktivitäten

Einen Rennbericht mal anders: Klicken Sie hier
von Tobias
michelle estavayer

Elsa Bike Trophy Marathon 12.06.2016 von Michelle
Ich stand am Morgen um 7.30 auf, kochte Teigwaren und ass Frühstück. Danach luden wir noch alles auf. Am 9.45 fuhren wir nach Schafisheim um Tobias Neuhaus und seine Eltern abzuholen. Etwa nach einer Stunde trafen wir in Estavaye le Lac ein. Meine Startzeit: 12.50 Uhr; also hatte ich noch viel Zeit vor mir. Tobias musste schon bald einfahren, sein Start fand um 12.00 Uhr statt. Als es endlich 12.15 Uhr war, fuhr ich mit meinem Vater ein. Ich war sehr aufgeregt da ich das erste Mal an einem Marathon -Rennen teilnahm. 20 Km und 520 Höhenmeter gab es abzuspulen!

12.50 Uhr, der Startschuss fiel. Wir fuhren los, konnten aber nicht so schnell fahren, da uns 4 Quads ausbremsten, um Massenstürze zu verhindern. Als wir das Dorf verliessen, verliessen die Quads die Strecke, so konnten wir richtig Gas geben, jetzt ging es los. Ich hatte gute Beine. Wir mussten zwar viel rauffahren aber das ist meine Strecke und so konnte ich viele überholen. Es gab einen Verpflegungsposten mit Wasser. Danach hatte ich nur noch wenige Kilometer vor mir und schon erreichte ich das Ziel.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich bin die Schnellste meines Jahrgangs und insgesamt vierte. Es hatte Spass gemacht und als Belohnung durfte ich eine Pizza essen und später fuhren wir nach Hause.

Liebe Grüsse

Michelle
Estavayer2
Elsa Bike Trophy Estavayer-le-lac, 12.6.12  von Tobias
Heute startete ich an einem Bike Marathon in Estavayer. Meine Eltern und ich reisten mit Frank und Michelle an, da Michelle das Renne auch fuhr. Ich wollte schon immer einmal einen Marathon absolvieren um zu sehen, wie ich auf diese Distanz zurechtkomme. Er erstreckte sich über 60 Kilometer und etwa 1700 Höhenmeter. Das Wetter war bewölkt und regnerisch. Der Wind blies zum Teil recht stark. Daher war es von Vorteil, wenn man den Windschatten nutzen konnte um Kraft zu sparen. 
In der vergangen Woche konnte ich leider nicht optimal trainieren, da ich immer noch Angeschlagen war von der Erkältung. Vom Mittwoch an wurde es langsam immer besser und konnte etwas wieder belasten.
Der Start war um 12 Uhr. Ich startete im lizenzierten  Block, der als aller erst gestartet war. Darunter waren 47. Teilnehmer gemeldet. Ich konnte am Start sehr gut mitfahren und mich recht weit vorne einreihen. Der erste Teil war flach und winkelig. Somit musst man immer abbremsen und wieder beschleunigen. Als es dann in den ersten richtigen Aufstieg ging zog sich das Ganze in die Länge und ich musste einige Platze einbüssen. Ich konnte das schnelle Tempo nicht mithalten und hatte einen kleinen Abstand nach dem Aufstieg. Nach der Startphase hatte ich recht gute Beine und konnte bis ca. in die Hälfte eine sehr schönes Tempo fahren und Einige abhängen. Nach der ersten Hälfte war mein Bidon leer und ich hatte nichts mehr zu trinken. Ich fuhr in ein kleines Loch. Meine Beine fühlten sich nicht mehr so frisch an. Ich hatte vor allem in dieser Zeit mühe am Berg. Als dann endliche eine Verpflegung kam, nahm ich gleich zwei Bidons mit. Nach und nach konnte ich mich besser erholen und schloss mich mit einem Konkurrenten zusammen. Wir fuhren recht lange miteinander. Vor der letzten Verpflegung versuchte ich ein Loch rauszufahren. Für kurze Zeit gelang es mir. Er und ein Anderer schlossen dann wieder auf. Somit waren wir ca. in den letzten fünf Kilometern zusammen. Man merkte die Anspannung. Der Eine führte und riss ein kleines Loch auf. Ich realisierte es zu spät und weg war er. So kam es nach 60 Kilometer zu einem Sprint, wobei ich um 0.4 Sekunden gewann. Meine Beine waren zerstört. Ich wurde 15. Mit einer Zeit von 2 Stunden und 52 Minuten. Lukas Flückiger gewann das Rennen (2:35.58,2). Ich bin sehr zufrieden über dieses Resultat und meine Leistung, da ich das besten von dieser Woche rausgeholt habe. 
trainingslager 1
Trainingslager Tessin 18.-22.04.16  von Tobias
Direkt nach dem Rennen in Buchs fuhr ich mit meinem Trainingskollegen Jan  ins Tessin. Genauer gesagt nach Roveredo, wo wir bei einem Trainingslager teilnahmen. Wir verweilten die Tage im Hotel Locanda del Giglio. Das Essen und die Aussicht auf den Lago di Lugano war phänomenal. Die Kids waren vom VBT-Seetal und auch vier Teamkollegen waren dabei. Dieter Kull, Tanja und Reto Bernet leiteten das Lager. Jan und ich waren die ältesten in der Truppe, so konnte die „Kleinen“ von uns profitieren.  
Spät am Sonntagabend trafen wir ein. Wir waren sehr müde. Am Montagmorgen war so gleich das erste Techniktraining. Ich fühlte mich noch Müde von dem Rennen. Dennoch versuchte ich die technischen Passagen mit einem hohen Tempo zu fahren. Das Wetter hielt sich noch in Grenzen. Es war ziemlich Bewölkt. Am Nachmittag konnte wir zwei jeweils immer unsere eigenen Training durchfuhren. Ich fand es sehr gut, dass wir unsere Freiheit hatten. So konnten wir den „Kleinen“ etwas geben und wir kamen auch nicht zu kurz. Am Dienstag machten die Anderen sich auf den Weg nach Rivera. Jan und ich fuhren mit dem Auto dorthin, weil wir nicht nur unsere Bikes , sondern auch unsere Rennräder mitnahmen. Wir absolvierten am Nachmittag noch eine Grundlageneinheit mit dem Rennrad.  Diese führte runter nach Bellinzona und weiter nach Biasca. Dort drehte wir und fuhren wieder zurück. Das Wetter war herrlich mit 25 Grad.
Am Mittwochmorgen absolvierte ich zuerst meine Intervalle. Meine Beine fühlten sich noch etwas verschlossen an. Danach fuhr ich zur Truppe und feilte noch an der Technik. Am Nachmittag konnten wir uns dann in Lugano erholen und die Gedanken auffrischen lassen. Es war sehr gut, den so konnten wir auch mal vom Biken abschalten und etwas anderes unternehmen. Der zweitletzte Tag brach an. Im Techniktraining machten wir einige Massenstartsprints. So hiess es Konzentration und Ellbogen raus. Diese Übungen haben sehr Spass gemacht. Am Nachmittag absolvierte ich dann wieder mein eigenes Programm. Diese 130 Kilometer auf dem Rennrad hatten es in sich, denn ich spürte es noch den ganzen Abend.  
Nach dem letzten Techniktraining am Freitagmorgen ging es am Nachmittag bereits zurück in den Aargau. Nach der langen Fahrt drehte ich zuhause nochmals kurz die Beine,  um so mich schneller zu Erholen. Ein grosses Dankeschön an die Lagerleitung. Es war eine kurze, aber sehr tolle Zeit. 
Internazionali d‘Italia in MIiano (ITA) C1 28. März 2016  von Manuel
Zu Ostern in Milano
Am Ostermontag fand das zweite Rennen vom Italien-Cup statt. Aussergewöhnlich für MTB-Rennen ist der Fakt, dass dieser Anlass im Zentrum von Milano ausgetragen wurde. Im „Monte Stella-Park“ erstellten die Verantwortlichen eine coole MTB-Strecke. Das bedeutet: knackige Anstiege und viele Richtungswechsel! In der Kategorie Elite waren 160 Teilnehmer gemeldet! Ein so grosses Feld habe ich an einem UCI-Rennen noch nie erlebt. Klingende Namen wie Nino Schurter, Florian Vogel usw. waren mit von der Partie. Ich hatte die Startposition 34.  
Der Start gelang mir, für meine Startfähigkeiten, nicht schlecht. Nach ein paar Runden fand ich so um Platz 30 einen guten Rhythmus. Mit starken U23-Fahrern konnte ich mithalten, musste aber auf diesem Rennen extrem auf die Zähne beissen. Die nicht gerade auf mich zugeschnittene Strecke machte mir zu schaffen. Aber mit meiner Leistung schaue ich zuversichtlich auf die nächsten Rennen. Diese werden nun immer wichtiger! Nächsten Sonntag folgt das erste Qualifikations-Rennen für die WM, welches ich am Swiss Cup #1 in Rivera in der Kategorie U23 bestreiten werde. Ich freue mich richtig, erstmals in dieser Saison in der Kategorie U23 Gas geben zu können und erhoffe mir natürlich ein Resultat, welches sich für die WM-Qualifikation zeigen lässt.   
Die Vorbereitung für dieses Rennen werde ich im Tessin absolvieren. Es erwartet mich also eine tolle Woche in der Sonnenstube der Schweiz.  
Euer Mänu Manuel Fasnacht 
Kiesen
GP Aaretal in Kiesen 28.03.16 von Tobias
Am Ostermontag durfte ich mit der Nationalmannschaft das nationale Strassenrennen in Kiesen bestreiten. Ich freute mich sehr mit dem Nati-Trikot an den Start zu gehen. Das Starterfeld war mit 95 Fahrern sehr gross. Die Elite und die Amateur/ Masters starteten zusammen. Die Strecke war flach und kurvenreich. Wir mussten 20 Runden à 5.2 Kilometern absolvieren. Die Startphase war sehr schnell und ich hielt mich im hinteren Teil des Feldes auf. Vor jeder Kurve wurde extrem herunter gebremst und dann wieder beschleunigt. Dies machte mir am Anfang zu schaffen und ich viel nach der dritten Runde hinten raus. Somit fuhr ich mit einem Konkurrent zusammen weiter. Wir teilten uns jeweils die Führungsarbeit auf. Nach einer Zeit holten uns die Spitze ein und ich zog mit. Die Spitze bestand aus etwa sieben Fahrern. Ich konnte ca. drei Runden im Windschatten hinterherfahren. Danach viel ich wieder ab. Im Windschatten war es nicht einmal so schwierig dranzubleiben. Mein grösstes Problem war aber, dass ich die Kurven nicht so schön fahren konnte wie die Strassenfahrer. So bremste ich zu viel und musste dann wieder eine kleine Lücke zufahren. Nach zwei drei Runden „Erholungsphase“ konnte ich mich wieder an das von hinten kommende Feld anschliessen und bis zum Ende mitfahren. Ich wurde 70. mit einer Runde Rückstand. Mein persönlicher Geschwindigkeitsschnitt war 41.2 Km/h und der Geschwindigkeitsschnitt der Spitze war 45.6 Km/h. Es ist schade, dass ich keine bessere Leistung erbringen konnte. Dennoch bin ich froh habe ich das Rennen bestritten und bin jetzt einige Erfahrungen reicher.
Ein grosses Dankeschön an Bruno Diethelm (Swiss Cycling) für die Unterstützung und danke Lilo für das schnelle Tapen. 
Internazionali d‘Italia in Maser (ITA) C1   13. März 2016  von Manuel
Hartes Rennen in Maser
Vergangenes Wochenende bestritt ich ein Cross Country Rennen der UCI Klasse C2 in Maser, Italien. Maser liegt in der Nähe von Treviso – eine sehr schöne Region um Rad zu fahren und dementsprechend fand das Rennen auf einer coolen, anspruchsvollen Strecke statt. Für die Kategorie ‚Elite‘ waren auf dem 5.2km langen Kurs 6 Runden mit je 160 Höhenmetern zu absolvieren. Im 82Mann grossen Feld konnte ich in der Mitte starten. Neben mir waren noch zwei andere starke U23 Fahrer: der Ostschweizer Simon Vitzthum und der Tessiner Filippo Colombo.   
Wie üblich an Cross Country Rennen, war die Startphase hektisch und es ging gut eine Runde bis ich meinen Rhythmus fahren konnte und „freie Bahn“ hatte. In der zweiten Runde konnte ich zu einer guten Gruppe um Platz 20 - 25 aufschliessen, in welcher sich u.a. auch Simon Vitzthum befand. Unglücklicherweise stürzte ich kurz darauf und verlor den Kontakt. In den nächsten Runden beschäftigte ich mich dann wieder mit dem Aufholen der vorderen Fahrer. Dies gelang mir nach zwei Runden dann auch, kostete mich jedoch sehr viel Kraft. Mit Simon Vitzthum konnte ich dann bis in die letzte Runde einen guten Rhythmus fahren. Doch plötzlich tauchte von hinten der dritte Schweizer, Filippo Colombo, auf. Das interne Rennen unter Schweizern wurde also in der letzten Runde lanciert! In einem langen Anstieg fuhr Colombo ein schnelles Tempo, ich konnte ihm folgen, aber Vitzhum verlor der Kontakt. Mit dem schnellen Tempo konnten wir auch noch einige Italiener auf- und überholen. Kurz vor dem Ziel konnte ich dann Colombo noch überholen, und ich beendete das Rennen als bester Schweizer auf Platz 22!  
Es war ein hartes Rennen in Maser, ich habe gekämpft und bin glücklich mit meiner Leistung. Mein Gefühl sagt mir, dass für mich noch viel möglich ist. Die Saison ist noch jung und bis zu meinen Saisonhöhepunkten dauert es noch eine Weile. Nun liegt diese Woche noch einmal ein harter Trainingsblock vor mir, bevor dann vier aufeinanderfolgende Rennwochenenden folgen. Nächster Start ist am Ostermontag, 28.03. in Milano.  
Euer Mänu Manuel Fasnacht 
Niederhelfenschwil
Trainingsrennen Niederhelfenschwil 13.03.16 von Tobias
Endlich stand das erste Rennen der Saison an. Ich war sehr gespannt, was die etlichen Trainingsstunden bewirkt haben. Die Leistungsdaten haben sich positiv Entwickelt. Mit grosser Vorfreude und Leistungsbereitschaft ging ich an das Rennen.  
Das Wetter war windig und kühl. Alle starteten zusammen. Das heisst Jahrgang 1999 und älter. Der Massenstart fand am Abhang statt. Direkt nach diesem Abhang folgte einen Gegenhang, den man hinauf Sprinten konnte. Am Start kam ich sehr gut weg und konnte mit der Spitze mitziehen. Im Verlauf der zweiten Runde musste ich jedoch abreissen lassen und fuhr so mit einer kleinen Gruppe der Spitze hinterher. Meine Beine fühlten sich im ersten Drittel noch etwas verschlossen an. In der vierten fünften Runde riss sich dann auch unsere Gruppe auseinander und ich fuhr mehr oder weniger das Rennen ab dann alleine. Mein Gefühl stärkte sich immer mehr und mehr. Ich konnte das ganze Rennen meine Leistung sehr hoch halten und konnte immer wieder puschen. Am Schluss erreichte ich den neunten Platz. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Das Rennen zeigte mir, dass noch an einigen Stellen Verbesserungspotential da ist. Ich bin zuversichtlich, dass ich bei dem ersten Swiss Cup (Rivera) eine gute Rangierung rausfahren werde.
Danke an Fischer Zweiradsport für mein neues Top-Bike. Ich fühle mich extrem wohl und freue mich auf die nächsten Rennen. Ein grosses Dankeschön auch an die Firma FuchsMovesa, die uns den Met Helm , die Shimano Schuhe, die Vittoria Pneus, die Teambekleidung und die Shimano Komponenten sponserte. 
 Salamina MTB Cup in Griechenland (S1)  12. – 14. Februar 2016 von Manuel
Wie bereits angekündigt, habe ich in Griechenland noch das S1 Etappenrennen bestritten. Der Status S1 ist die zweithöchste Klasse der Etappenrennen. Das Mehrtagesrennen ging über drei Tage mit Start eines  Bergzeitfahrens am Freitag, gefolgt von einem Cross Country Rennen am Samstag und zum Abschluss eine Marathon Rundstrecke am Sonntag.
Das 60-Mann grosse Feld war extrem stark besetzt, es waren auch einige auf Etappenrennen spezialisierte Fahrer darunter. Ich habe sehr wenig Erfahrung mit Etappenrennen. Dennoch verspürte ich eine gosse Vorfreude auf das Rennen  – Halt einfach mal etwas anders, wo nicht bereits nach einem Rennen alles entschieden ist! Bei Etappenrennen ist derjenige Sieger, wlecher über für alle Disziplinen am wenigsten Zeit braucht. So wie man es von der Tour de France her kennt.
Beim Zeitfahren am Freitag konnte ich den 21. Rang belegen, der Rang hatte jedoch nicht viel zu bedeuten, da das ganze Feld noch eng beieinander war. Am zweiten Tag im Cross Country Rennen konnte ich mich im Gesamtklassement auf Platz 18 verbessern. Dank den guten Leistungen im abschliessenden Marathon mit Rang 13 habe ich im Gesamtklassement Platz 12 erreicht. Ich war Zweitbester U23-Fahrer im Feld und konnte einige „grosse“ Namen hinter mir lassen. Über dieses Resultat habe ich mich sehr gefreut!
Am Montag bin ich dann nach einer kurzen Besichtigung der Akropolis in Athen zurück in die Schweiz gereist. Diese Woche stand die Erholung im Vordergrund, ich war praktisch nie auf dem Velo. Ich konnte in dieser Woche gut abschalten und bin jetzt wieder voll motiviert für den weiteren Aufbau.
Euer Mänu Manuel Fasnacht    
Salamina MTB Cup in Griechenland (C1)  06./07. Februar 2016 von Manuel
Letztes Wochenende war es wieder soweit – der Saisonstart, den ich dieses Jahr auf der griechischen Insel startete. Die Anspannung vor den ersten Rennen ist immer etwas höher als üblich. Auf viele Fragen findet man vor dem Rennen keine Antworten. Wie ist mein momentaner Formstand? War der Aufbau im Winter richtig? Kann ich meine Leistung am Renntag abrufen?
Trotzdem versuchte ich möglichst locker und mit viel Selbstvertrauen nach Griechenland zu reisen. Die Rennen in Griechenland sind ein Teil meines Aufbaus für den Saisonstart in der Schweiz und die Weltcuprennen im Mai. Eine super Gelegenheit um eine erste Standortbestimmung zu kriegen.
Es fanden gleich zwei C1 Rennen auf der fast gleichen Rennstrecke statt. An einem C1 Rennen sind die Ersten 15 punkteberechtigt. Das Feld war mit Dänen, Franzosen, Deutschen und natürlich vielen Fahrer aus Osteuropa international gut besetzt. Am Samstag sowie am Sonntag ist es mir gelungen, den 10. Platz zu erreichen. Mit den Resultaten bin ich sehr zufrieden, und ich kann bereits jetzt im Februar an meine Bestleistungen von der Saison 2015 anknüpfen. Die Form stimmt also für den Moment. Doch will ich mich bis April/Mai nochmals verbessern, damit ich meine angestrebten Ziele am Weltcup erreichen kann.
Nun werde ich noch eine Woche in Griechenland bleiben. Von Freitag bis Sonntag werde ich zudem ein S1-Etappenrennen bestreiten. Im Anschluss wird sich in der Schweiz eine etwas lockere Woche ergeben und dann beginnt der wichtigste Teil des Aufbaus.
Danke für euren Support auch im 2016 - sportliche Grüsse aus Salamina
Euer Mänu Manuel Fasnacht   
Mallorga
Trainingslager Mallorca 30.1-13.2.16
Mit Jan Eichenberger und Luca Nardin bestritt ich ein zweiwöchiges Trainingslager auf Mallorca. Unser Flieger landete am Samstagnachmittag. Als wir in unserem Hotel angekommen waren, bauten wir schnurrstracks die Räder zusammen. Wir konnten zum Glück noch etwas länger als eine Stunde die Beine drehen, denn es  wurde dann auch schon dunkel.  Unsere Unterkunft war in Playa de muro, im Iberostar Playa de muro Hotel. Es war direkt am Meer. Die ersten Eindrücke waren sehr gut. Das Wetter war Top und das Essen im Hotel war auch sehr gut. Leider war  es in der Nacht immer extrem Laut und somit konnte ich selten gut durchschlafen. Am Sonntag bestritten wir bereits ein vier stündiges Grundlagentraining. Da wir uns nicht auskannten mussten wir immer die Karte zur Hand nehmen. Mit der Zeit brauchten wir sie dann aber nicht mehr. Nach und nach kannten wir die schönen Nebenwege.  Wir waren begeistert von den sehr guten Strassen und der tollen Landschaft. Das Wetter hatten wir super getroffen. Die Temperaturen begaben sich von ca. 15-25 Grad. Top Bedingungen zum Trainieren. Trotzdem gab es auch ziemlich bewölkte Tage. Zum Glück mussten wir nur zwei Mal kurz im Regen fahren. Das Terrain  war optimal. Man konnte viel in der Fläche fahren oder auch in den Bergen. Somit konnten wir wählen, wo wir die intensiven Trainings durchführen wollten. Die erste Woche erstreckte sich über 30 Trainingsstunden. Um die Erholungsphasen zu beschleunigen, assen wir nach jedem Training unsere selbstgemachte Sandwiches, gingen ins Sprudelbad oder chillten auf unseren Zimmern. Es blieb leider nur beim einen Badgang im Meer, da es doch noch etwas kalt war. Beim ersten Ruhetag gönnte ich mir auch eine Massage. Am Abend war fast nichts los, weil die meisten Restaurants und Läden immer noch in der „Winterpause“ waren.  Das fand ich schade. Es verging Tag um Tag, Training um Training. Nach dem zehnten Tag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und man wird sich bewusst, wie viel und wie hart man schon trainiert hat.  
Die zweite Woche geht nun zu Ende. Morgen steht das letzte Grundlagentraining an. Am Abend geht es dann zurück in die Schweiz.
Trainingslager Engelberg 26.12.15-02.01.16 von Tobias
Dank meiner Tante und Margrit durfte ich eine Woche in ihrer Wohnung in Engelberg verbringen. Besten Dank nochmals. Am 26. Dezember reiste ich an. Ich nutze diese Woche um ein Trainingslager durchzuführen und so beste Voraussetzungen zu schaffen. Auf dem Programm stand viel Ausdauertraining. Auf den Langlauf lief ich Kilometer um Kilometer ab, sodass ich sogar am Schluss eine nervige Blase am linken Fuss bekam. Wegen den schlechten Schneeverhältnissen  waren nicht alle Loipen geöffnet. So konnte ich nur von einer sechs Kilometer Runde profitieren. Ab und zu lief mir Dominic Gisin entgegen.  
Um den Bewegungsablauf auf dem Velo nicht zu verlieren absolvierte ich auch einige Trainings auf der Rolle mit der besten Aussicht, die ich je auf der Rolle hatte.   
Ein grosses Dankeschön an Familie Bernet und Kull für das feine Abendessen.
GP3
GP Rüebliland 4.-6.9.15 von Tobias
Ich durfte wieder mit dem Team Aargau am GP Rüebliland teilnehmen. Meine Teammitglieder waren Noah Troxler, Yves Lütolf, Joab Schneiter, Lukas Schneider und Sven Uhlmann. Der Standort und der Schlafplatz war in Lenzburg. Bereits letztes Jahr konnte ich im internationalen Starterfeld Erfahrungen sammeln. Viele Strassenrennen habe ich zwar seit dem nicht bestritten. Ich war aber überzeugt, dass ich eine gute Leistung abrufen konnte. Am Freitag war die erste Etappe in Roggliswil. Das Starterfeld bestand aus 110 Athleten aus den USA, Luxenburg, Niederlande, Polen, Ukraine und noch viele Nationen mehr. Ich war gespannt, wie ich dieses Jahr mitkam. Matthias Frank, er wurde achter an der Tour de France, eröffnete das Rennen mit dem Startschuss. Es waren drei Runden zu bestreiten mit je 30 Kilometern. Am Anfang war eine längere Abfahrt. Nach und nach ging es Bergauf. Ich hatte Mühe mich im Feld zu Recht zu finden. Ich merkte schnell, dass ich nicht fit war. Ich hatte irgendwie ein Loch im Bauch und konnte nicht schön drücken. Über den ersten längeren Berg konnte ich noch dranbleiben. Aber bei der zweiten Runde musste ich bereits abreisen lassen und musste mich hinter der Wagenkolonne weiter quälen. Zum Glück war ich nicht der Einzige. So konnten wir, ca. zu fünft, das Rennen zu Ende fahren. Der Rückstand auf die Spitze war acht Minuten 33. Dies war der 86. Rang.
Leider fielen schon zwölf aus dem Rennen, da sie zu viel Zeit auf die Spitze verloren. Darunter war Noah und Sven. Somit bestand unser Team nur noch aus vier Fahrern.  
Nach dem Rennen fuhren wir schnurstracks zurück nach Lenzburg, duschten, assen und liessen uns die Massage gut gehen. Während dessen machten Gabriel, Fabian und Peter unsere Rennräder wieder Rennbereit. Wir übernachteten im Hotel Lenzburg. Sogar ein Einzelzimmer bekam ich.
Am Samstagmorgen war die zweite Etappe in Möhlin. Der Start war um 9.45 Uhr. Es war recht frisch. Die Etappe führte über 80 Kilometer. Mein Ziel war es am Berg dranzubleiben. Dies gelang mir auch. Meine Beine fühlten sich besser an als am Vortag. Ich hatte immer noch Mühe mich im Feld zu verstecken. Es war immer hektisch und demzufolge gab es auch Stürze. Von dem hatte ich am meisten Angst. Das Ende nahte und ich freute mich schon ein wenig, dass ich mit dem Feld ins Ziel fahren konnte. Dies war aber nicht so. Zehn Kilometer vor Schluss machte einer  vor mir einen Fahrfehler und fuhr mit dem Hinterrad ab der Strasse. Er bremste und ich natürlich auch. Es ging alles sehr schnell, ich und noch andere lagen am Boden. Dies war ärgerlich. Wieder mit neuen Schürfwunden sprang ich aufs Rennrad und fuhr locker ins Ziel. Ich wurde 93. Mit fünf Minuten Rückstand.  
Am späteren Nachmittag fand das Zeitfahren von 9.6  Kilometern statt. Trotz Topmaterial konnte ich leider keine gute Leistung abrufen. Mein linkes Bein tat mir immer noch weh vom Sturz. Ich wurde 86. mit einer Zeit von 14:09.45.
Am Sonntagmorgen fuhren wir mit dem Rad von Lenzburg aus zum Start der letzten Etappe in Wohlen. Dieser war schon um neun Uhr. Es wurde eine grosse und drei kleine Runden gefahren. Insgesamt 120 Kilometern. Ich hatte die besten Beine seit Freitag. Somit konnte ich ab und zu weit vorne im Feld fahren. Das Wetter zeigte sich nicht von der schönen Seite. Mitten im Rennen fing es an zu regnen und die Strassenverhältnisse wurden erschwert. Ich musste mich noch mehr konzentrieren als sonst. Die Angst von Stürzen prägte mich im Hinterkopf. Die Berge machten mir wieder zu schaffen, aber zum Glück konnte ich bei jedem Berg dranbleiben. Es war ein Leiden. Man „sprintete“ den Berg hoch und nachher musste ich in der Abfahrt um den Anschluss kämpfen. Es hatte sich aber gelohnt, denn ich kam mit dem Feld ins Ziel, als 75. 
Als Schlussrand belegte ich den 79. Rang. 
Ein grosses Dankeschön an das gesamte Team Aargau für die tolle Zeit und Roli, der mir das Zeitfahrvelo zur Verfügung stellte.
Tobi GPLancy

GP Lancy, 30.8.15 von Tobias
Am Sonntag bestritt ich ein nationales Strassenrennen in Lancy/Genf. Ich reiste mit meinen Teamkameraden  des GP Rüebliland Team Aargau an. Wir kamen um etwa neun Uhr an, machten uns bereits und fuhren einmal die Runde ab. Sie war 5.6 Kilometer lang und mit vielen engen Kurven gespickt. Diese machten es extrem hart, da man immer wieder antreten musste. Der Start war um 10.30 Uhr mit dem Amateur zusammen. 16 Runden waren zufahren und das in der prallen Sonne. Schon in der ersten Runde war das Tempo extrem hoch und ich musste von da an schon leiden. Sobald man im hinteren Teil des Feldes war, musste man immer nach den Kuren wieder um den Anschluss spurten. Ich versuchte darum im vorderen Teil des Feldes zu fahren. Mit der Zeit konnte ich mich immer besser Erholen und ich war froh wenn das Tempo ab zu rausgenommen wurde. Runde um Runde verging und etliche Angriffe wurden schon gestartet. Mein Ziel war nicht den Anschluss zu verlieren. Bald ging es in die letzte Runde und alle waren angespannt. Jetzt war die Situation da, oder doch nicht. Ich zögerte zuerst, aber dann riskierte ich es und fuhr ca. vier Kilometer vor dem Ziel weg. Kurz vor einer kleinen Abfahrt. Ich schaute nach hinten und niemand reagiert. Wahrscheinlich weil mich niemand kannte J.  So zog ich mein Tempo durch. Kurze Zeit später gab mir das Motorrad zehn Sekunden Vorsprung an. Ich schaute wieder nach hinten und niemand war zusehen. Ich drückte weiter in die Pedalen und kurz vor dem Zielaufstieg war der Vorsprung auf 20 Sekunden gewachsen. „Das reicht!“. Ich gewann somit mein erstes Strassenrennen mit einigen Sekunden Vorsprung. Die gesamte Renndauer war zwei Stunden und 30 Minuten. Ich konnte es kaum glauben. Jetzt noch nicht ;).

Mit vollem Selbstvertrauen starte ich am Freitag den GP Rüebliland und hoffe ich kann mich dort genauso  zeigen.
GP
GP Oberes Fricktal in Gansingen 8.8.15 + Zunzgen 9.8.15 von Tobias
Am Samstag und Sonntag konnte ich zwei Qualifikationsrennen für den GP Rüebliland, der am 4.-6.September stattfindet, fahren.
Am Samstag war der Start um 15 Uhr. In der prallen Sonne starteten 14 U19 Athleten das Kriterium. Es wurden 48 Runden à einen Kilometer gefahren und jede sechste Runde gab es einen Sprint, wo man Punkte gewinnen konnte. Schon von Anfang an wurde voll gefahren. Bei der Runde 42 gab es den ersten Sprint. Ich griff an und konnte drei Punkte gewinnen. Nach dem Sprint musste ich mich erholen und konnte somit bei Tempoverschärfungen nicht gut dranbleiben. Es passierte und Jan Eichenberger, Lucas Strittmatter und ich blieben zurück. Es gab ein Loch. Wir entschlossen nach einer Zeit, dass wir uns zurückfallen, damit wir wieder Punkte holen konnten. Mittlerweile verging Runde um Runde und es neigte sich dem Ende zu. Kurz vor der zweitletzten Runde riskierte ich es wegzufahren. Mit etwas zu viel Risiko bog in die links Kurve ein und das Vorderrad Rutsche weg. Ich stürzte, stand auf und fuhr die zwei Runden noch zu Ende. Auf direktem Weg fuhr ich zum Samariterposten um die Schürfwunden zu desinfizieren. Ich wurde Zehnter und bekam noch einen Batzen Preisgeld.

Am Sonntag hatte ich um acht Uhr den Start. Diesmal waren 26 am Start. Die Strecke folgte über 7.9 Kilometer. Die Strecke mussten wir zehn Mal befahren. Zwischendrin gab es eine Bergwertungen und eine Sprintwertungen zu gewinnen. Diese interessierten mich aber nicht, denn mein Ziel war, dass ich mit dem Hauptfeld ins Ziel komme. Während dem Renne gab es einige ruhige, aber mehr hektische Momente. Wie zum Beispiel vor der Bergwertung wurde das Tempo rasant erhöht, danach wurde die Abfahrt runter gedonnert und in der Fläche musste man die Lücke zum Vorderen wieder schliessen. Das brauchte enorm viele Körner. Zu dem vertraute ich meinem Pneu noch nicht so ganz, da ich am Samstag gestürzt war. Etwa in der Hälfte gab es kurz ein Loch, das ich nicht mehr zufahren konnte. Ich dachte schon, es wäre vorbei. Aber zum Glück schloss ich mich mit drei Fahrern zusammen und wir konnten den Kontakt zum Hauptfeld wieder herstellen. Nach diesem Geschehen hatte ich nur im Kopf:“dranbleiben“. Kurz vor dem Ziel griff ich zu früh an und lancierte so den Sprint. Bis vor der Ziellinie holten mich alle von der Gruppe noch ein. Ich wurde 13. Ein sehr gutes Resultat.
Dank meiner guten Leistung habe ich mich für den GP Rüebliland selektioniert!
lagerfisch
Trainingscamp mit dem Merida Rookies Team in Fiesch von Tobias
Ich durfte vom 13.-17.5.15 mit dem Merida Rookies Team ein Trainingscamp in Fiesch verbringen. Wir reisten schon am Mittwochnachmittag an. Nach dem Autoverlad beim Furkapass sprangen wir auf unsere Bikes und fuhren Talabwärts Richtung Fiesch. In der Jugendherberge angekommen bezogen wir unsere Zimmer und genossen das Nachtessen.
Am Donnerstagmorgen absolvierten wir ein Techniktraining im Zauberwald. Wir feilten an unserer Technik bei schönstem Wetter. Am Nachmittag machten die Grossen eine Tour rund um Fiesch. Coole Trails und die schönsten Aussichten prägten die Landschaft.
Der Freitag war ein spezieller Tag. Es regnete in Strömen. Im Regen machten wir ein kurzes Techniktraining im Feriendorfgelände. Wir waren durchnässt. Knapp nach einer Stunde beschloss unser Trainer, das Training nach innen zu verlegen. Wir machten ein kurzes Rumpftraining, das in sich hatte. Um zwei Uhr ging Jan, Kim, Reni und ich auf die Freilaufrolle, um ein kleines Intervall-Training zu absolvieren. Plötzlich fielen die Schneeflocken nur so herunter. Es wurde weiss und das mitten im Mai. Später um vier Uhr konnten wir in die Turnhalle. Dort spielten wir mit vollem Einsatz Unihockey und Brennball. Mit der Truppe hat es mega Spass gemacht.
Der Samstag brach an. Bereits jetzt merkten wir, wie der Muskelkater angeschlichen kommt. Der Schnee lag immer noch und wir machten uns auf den Weg Richtung Zauberwald. Dort trainierten wir wieder unsere Technik. Diesmal war es besonders schwer, da wir mit dem Gripp zu kämpfen hatten. Trotz des schliefrigen Untergrundes befuhren wir die technischen Passagen mit Bravour. Am Nachmittag fuhr Jan, Reni und ich Richtung Bellwald. Am Berg zeigten wir unsere letzten Kräfte bei einer Intensiven Sequenz. Danach genossen wir die atemberaubenden Trails. Diese hätte ich gerne zig-mal gefahren, weil es so Spass machte. Zum Schluss konnten wir um vier Uhr unsere Geschicklichkeit auf dem Seil Park unter Beweis stellen.
Der letzte Tag brach an. Das Wetter zeigte sich wieder von der schönsten Seite. Vor dem morgendlichen Techniktraining räumten wir die Zimmer und machten uns bereit für das Training. Es verlief einwandfrei bis auf einen kleinen Sturz. Nach dem Mittagessen fuhren alle mit dem Bike zurück zum Autoverlad Furkapass.
Ein grosses Dankeschön an Heinzuu, Didi, Reto, Tanja und René für die Unterstützung während und neben den Trainings.
In dieser kurzen Zeit konnte ich wieder viel lernen. Sei es über meinen Körper oder die mentale Einstellung.
haming
Haiming 26.4.15 von Tobias
Der zweite Lauf der Junior Series in Europa stand an. Wir reisten am Freitag nach dem Mittag an. Am Abend konnte ich somit die Strecke besichtigen. Sie gefiel mir sehr, denn sie war sehr technisch. Letztes Jahr konnte ich dort den 13. Platz einholen, darum war ich überzeugt, dass ich ein gutes Rennen fahren werde.
Am Samstagmorgen ging ich nochmals mit Beat Müller (U19 Naticoach) und zwei anderen Schweizer- Fahrer die Strecke besichtigen. Er gab uns noch nötige Tipps. Am Nachmittag erholte ich mich gut und konnte mit einem guten Gefühl ins Bett.
Sonntag. Der Start war eigentlich um 9 Uhr. Somit fuhr ich um 8 Uhr ein und ging um 8.40 Uhr an den Vorstart. Dort mussten wir uns in den Startboxen einreihen. Das Starterfeld bestand dieses Mal „nur“ aus 130 Fahrern. Ich reihte mich in der zweitletzten Startbox ein. Nach einer Weile gab uns der UCI-Kommissar Bescheid, dass der Start um 15 Minuten verzögert wir. Okey, nun hiess es nochmals die Beine ein wenig bewegen. Nach einer Ewigkeit hiess es dann, dass der Start erst um 10 Uhr ist. Das, weil Autos in der Strecke standen. Endlich, nach einer Stunde wurden wir aufgerufen und um ca. 10 Uhr starteten wir. Sowas hab ich noch nie erlebt. Da ich noch keine UCI-Punkte habe, musste ich fast zuhinterst starten. Die ersten Minuten nach dem Start konnte ich einige Plätze gut machen. Bei der ersten technischen Passage mussten wir schon absteigen und bei dem Gedrängel den Weg nach vorne erkämpfen. Danach folgte ein Aufstieg. Die Luft war bei mir schon bereits draussen. Ich hatte extrem Mühe mit dem Atmen und hatte manchmal das Gefühl von Übelkeit. Fahrer um Fahrer überholte mich. Nach der dritten von fünf Runden wurde ich bereits herausgenommen, da die 80 Prozent Regel galt. Ich bin sehr enttäuscht von meiner Leistung. Nun werde ich mich möglichst gut erholen, dass ich beim nächsten Rennen meine Leistung zeigen kann.
  • Trainingslager
  • Trainingslager2
Trainingslager Tessin 12.4-17.4.15 geschrieben von diversen Athleten
Montag
Bei unserer heutigen sportlichen Aktivität hatten wir super Wetter. Es war recht warm und die Sonne gab uns einen zusätzlichen Motivationsschub, für die Stunden, die wir auf dem Bike verbrachten. Wir starteten den Tag früh mit einem Jogging, um unsere Körper auf zu wärmen für das folgende Streching. Nach dem Frühstück befestigten wir unsere Helme, füllten unsere Bidons und fuhren auf die Strecke in Tesserete. Dort wird der zweite Lauf des BMC Racing Cup stattfinden. Wir übten bei technischen Stellen unsere Sicherheit. Nach dem Mittagessen hatten wir die Gruppe geteilt. Wir,die stärkere Gruppe fuhr auf der Strasse runter zum schönen Lago di Lugano, dort gönnten wir uns ein Mac Flurry. Das war unser Tag drei. So langsam gewönnen wir uns an das Essen, ans Fahren und die Erholung.
Tobi, Jan, Martin

Dienstag
Wie immer versammelten wir uns am 7:30 vor dem Haus um das tägliche Morgenfooting zu absolvieren. Wir joggten gemütlich durch den Wald bis wir eine passende Stelle zum dehnen fanden. Mit dem Frühstück im Bauch stiegen wir in unsere Veloklamotten.
Um 9:30 radelten wir durch denselben Wald wie beim Footing. Es gab zwar ein paar enge Wege, schwierig waren sie allerdings nicht. Deshalb entschlossen wir uns, Trails selber zu bauen. Es machte Spass, da wir selber entscheiden konnten wo wir was einbauten.
Nach den faden, jedoch nahrhaften Spaghetti Napoli ging es um 14:15 weiter. Die Gruppen wurden getrennt. Martin aus Namibia machte seine Intervalle, die er auf seinem Trainingsplan hatte. Jan und Tobi gingen zusammen biken. Die andern fuhren auf einen Berg hoch, wo sich eine Kapelle befand. Die Aussicht von dort aus ist atemberaubend.
Im Hotel angekommen freuten sich alle auf das verdiente Abendessen. Der Abend verlief turbulent. Nicht alle schafften es, das Essen sauber im Teller zu behalten. Zum Glück hatte es noch ein Tischset.
Nach fröhlichem Singen zu Dominiks Geburtstag, assen wir kleine Morenköpfe. Um es politisch korrekter Auszudrücken, Schokoküsse.
Gute Nacht!
Von Cedi und Luca

Mittwoch
Am Morgen war bereits bei der Abfahrt nach Tesserete bei Tobi die Luft raus, zum Glück nur am Schlauch! Am Starthügel wurden dann einige intensive Sprints absolviert, da sprechen die Bilder Worte. Es wurde hart gekämpft, voll an die Grenzen gegangen und gelitten. Die Jungs haben dies sehr gut gemeistert. Auf der Rennstrecke wurden nochmals einige Sprints gemacht sowie ideale Linien gesucht. Das Mittagessen war dann mehr als verdient. Am Nachmittag war Erholung angesagt. Gemeinsam fuhren wir nach Lugano, hier durften die Jungs die Zeit für sich verbringen.
Die Stimmung ist sehr gut, die Jungs helfen einander, motivieren sich gegenseitig und können viel voneinander profitieren. Natürlich geniessen wir alle das wunderbare Wetter und das optimale Trainingsgelände.
Von Tanja

Donnerstag
Am Donnerstagmorgen fand das gemeinsame Training auf der Strecke statt. Es wurden ideale Linien gesucht und viele Tipps gegeben. Am Nachmittag machten Tobi, Jan und Martin ein eigenes Training und fuhren auf den Monte Bre. Die andere Gruppe trainierte nochmals auf der Rennstrecke, übten sich in Kurventechnik und bewältigten einige schwierige technischen Passagen im Wald(davon haben sogar die Trainer einen Muskelkater vom sichern erhalten)!
Von Tanja 

Freitag
Der letzte Tag stand an. Wir genossen das feine Frühstück und fuhren um 9.30 Uhr los Richtung Tesserete. Leider regnete es am Morgen. Am Starthügel absolvierten wir einige Sprints. Meine Beine fühlten sich bereits sehr müde an. Ich merkte die vergangenen Tage. Nach den Sprints teilten wir uns auf und fuhren die ganze Strecke in einem Zug. Es hat sehr Spass gemacht. In der Mitte getraute sich sogar Martin über einen ca. 6 Meter langen Sprung drüber zuspringen. Völlig ausgepowert kamen wir beim Hotel an, wuschen unsere Bikes und gingen Mittagessen. Danach packten wir alles zusammen und fuhren zurück in den Aargau.
Von Tobias
Montichiari
Junior Series Montichiari 12.4.15 von Tobias
Am Freitag fuhren wir ab nach Montichiari (Italien), wo der erste Lauf der UCI Junior Series Rennen anstand. Die Strecke war sehr speziell. Sie führte vom Zentrum der Stadt auf den „Hausberg“, wo sich ein Schloss und ein Park befand. Der erste Aufstieg war mit kleinen Treppen versehen. Danach führte ein kleiner Abschnitt durch das Schloss. Weiter ging es auf die technischen Passagen, mit rasanten Abfahrten und bis zu 23% kurze Aufstiege. Auch war ein Rock-Garden (Steinbeet) und einige Sprünge zu finden. Nach den technischen Passagen ginge es durch enge Gassen wieder hinunter zum Stadtzentrum, wo sich das Start-/Zielgelände befand. Am Samstagmorgen besichtigte ich nochmals die Strecke, um sie mir noch mehr einzuprägen. Am Abend ging mein Vater und ich an das Team-Meeting, wo sie einige wichtige Regeln vermittelten. Mein Vater verstand zwar fast nichts, da sie nur Englisch und Italienisch sprachen. Danach gingen wir noch in ein Restaurant. Es war ziemlich Horror, den wir warteten eine ganze Stunde auf unser Essen.
Der Renntag stand an. Es waren ca. 210 Fahrer angemeldet. Ich hatte die Startnummer 193. Eigentlich musste ich fast zu hinderst starten, aber am Abend zuvor gab mir Beat Müller (U19 Nationalmannschaftcoach) den Bescheid, dass ich als Schweizernationalmannschaft starten kann. Somit konnte ich im Nati-Trikot das Rennen bestreiten. Ich freute mich sehr, denn so konnte ich im ersten Viertel starten. Eine viertel Stunde vor dem Start ging ich an den Vorstart, wo wir uns in den jeweiligen Startboxen einstellen mussten. Ich konnte in der Dritten (von acht) einstehen. Eine Prämiere stand an, da ich noch nie über eine halbe Stunde am Start stand. Die Beine waren dementsprechend schon wieder kalt. Der Start viel. Die Masse donnerte Richtung Hügel. Es folgte einen Kiesweg, dort stäubte es so sehr, dass man nur ca. fünf Meter weit sah. Ich konnte am Start gut mithalten. Aber nachher ging es sehr lange bis ich mich erholt hatte, bzw. den Rennrhythmus fand. Mich überholten ziemlich viele. In der Hälfte verbog es mir dann noch den Sattel. Dies ist passiert, weil ich vom Springen raus auf das Bike sprang und so nicht sanft landete. Da die Sattelhöhe nicht mehr stimmte bekam ich Rückenschmerzen. Dies behinderte mich aber nicht. Der Kopf machte aber nicht zu, im Gegenteil. Meine Beine gingen plötzlich auf. Ich konnte aufdrehen und meine eigentliche Leistung erbringen. Ein, zwei Plätze konnte ich dann noch gut machen. Ich kam mit dem 78. Rang ins Ziel. Über die zweite Hälfte des Rennens bin ich sehr zufrieden. Nun verbringe ich eine Woche in einem Bikelager im Tessin.
tobi3 2
Rivera 29.3.15 von Tobias
Dieses Wochenende stand auf dem Monte Cenerie ein Rennen des Velo Club Monte Tamaro an. Ich freute mich sehr dieses Rennen zu fahren, da die Strecke technisch sehr anspruchsvoll ist. Da ich letztes Jahr bereits gefahren bin, kannte ich die meisten Stellen noch. Meine Eltern und ich fuhren am Freitagnachmittag ab ins Tessin. Das Wetter zeigte sich von der schönsten Seite. Dort angekommen ging ich bereits die Strecke besichtigen. Danach ging es zur Jugi in Bellinzona. Am Samstagmorgen ging ich nochmals die Strecke besichtigen, um mir möglichst sicher zu werden. Am Nachmittag erholte ich mich und bereitete mich auf das Rennen vor. Der Sonntag brach an. Ich hatte um 11.30 Uhr den Start. Somit fuhr ich um 10.45 Uhr ein. Es starteten mit mir 38 Fahrer. Die meisten kannte ich. Der Start fiel. Ich kam leider nicht gut weg, da Jan vor mir die Kette riss. Dies behinderte mich ein wenig. Dennoch versuchte ich am Starthügel möglichst nach vorne zu fahren. Ich fuhr als 16. in den ersten Trail hinein. Als 18. fuhr ich in die zweite Runde. Leider öffneten sich meine Beine nicht so wie ich es wollte und verlor einige Plätze. Nach der Hälfte fühlte ich mich immer Besser und konnte das Tempo nach und nach steigern. Leider war es zu spät und fuhr so als 16. ins Ziel. Es ist eine Steigerung da zu Niederhelfenschwil und Maser. Dennoch ist es noch nicht das, was ich mir vorstelle.
Letzte Woche übergab uns die Firma Fuchs-Movesa in Lupfig die neuen Helme (Met), die Kleider, die neuen Schuhe und die Pneu‘s (Vittoria). Besten Dank für eure Unterstützung!Danke!
Tobi2 2
Niederhelfenschwil 22.3.15 von Tobias
Heute stand schon das zweite Rennen an. Ich freute mich riesig darauf. Um 14.00 Uhr hatte ich den Start und musste mit allen Kategorien zusammenstarten. Von Jahrgang 1998 bis 1974 und älter. Der Start war sehr speziell, da wir an einem Hügel starteten. Dies forderte, dass man möglichst schnell starten musste, um nicht in einen Sturz zu geraten. Ich kam sehr gut weg und fuhr als fünfter in die erste Runde. Wir mussten 40 Minuten und eine Runde fahren. Die Runde war recht kurz und mit einem knackigen Aufstieg versehen. Leider konnte ich das Tempo nicht halten bzw. erhöhen und verlor nach und nach einige Plätze. Ich kam als 21. in meiner Kategorie (1998-1985) ins Ziel und wurde fünfter vom Jahrgang. Meine Form ist noch nicht da, wo ich sie haben will. Dennoch fühlte ich mich besser als letzte Woche und bin zuversichtlich, dass meine Resultate kommen werden.
Echalles
UCI MTB World Cup Lenzerheide, 10.07.16 von Tobias
Ich durfte am Sonntag am Heimweltcup auf der Lenzerheide teilnehmen. Die Strecke gefiel mir sehr. Sie war technisch und physisch sehr anspruchsvoll. Ich freute mich sehr bei so einem riesigen Rennen fahren zu dürfen. Roland Fischer und Beni Ruf bot mir eine super Betreuung und eine sehr gute Infrastruktur. Da ich noch keine UCI Punkte hatte musste ich mit der Startnummer 115 ins Rennen gehen. Der Start war bereits um 9 Uhr. Das war sicher ein Vorteil, den es wurde immer wärmer. In der hintersten Startreihe stellte ich mich ein. Mein Ziel war es möglichst viele Plätze gut zu machen und nicht wegen der 80% Regel rausgenommen zu werden.
Der Startschuss viel und die Weltbesten U23 Fahrer fuhren los. Ich konnte mich im Startaufstieg sehr gut nach vorne Arbeiten und hatte eine sehr gute Position. Dann aber bei einem Sprung fing ich mir einen Plattfuss ein und musste zur Techzone fahren. Der schnelle Radwechsel half aber auch nichts. Schon war ich zuhinterst. Selbst das Motorrad überholte mich. Ich Versuchte wieder den Anschluss zu kriegen,  ohne jeglichen Erfolg. Die Beine machten zu und es ging fast nichts mehr. Man konnte sich auch fast nirgends gut erholen, da es ein ständiges Auf und Ab war. Die vielen Wurzeln machten es auch nicht leichter. Mein Gefühl sagte mir, dass ich schon nach der ersten Runde rausgenommen werde, da ich vorne nie einen Konkurrenten sah. Ich durfte aber dann noch zwei Runden fahren. Kurz bevor es in die dritte Runde ging wurde ich rausgenommen. Ich wurde 100ster. Ich bin mit meiner Leistung nicht zu frieden. Dennoch war es eine gute Erfahrung und es gab mir einen Einblick, wie es international zu und her geht.
italien1
International d’italia in Maser (I) 12.3-15.3.15 von Tobias
Am Wochenende fuhr ich in Italien das erste Rennen der italienischen Rennserie. Dieses fuhr ich wegen den Gesamtwertungspunkten. Das zweite Rennen dieser Rennserie ist der erste Junior Europacup und somit kann ich dort vielleicht etwas weiter vorne starten. Beim den Junioren Cup’s werden zuerst die mit UCI-Punkten (Weltcuppunkte) eingereiht, dann erst die mit den Anderen (zb. Gesamtwertungspunkte der italienischen Rennserie).
Am Donnerstag fuhren wir bereits in den Süden. Mit meinen Eltern und meinem Trainer Didi, Fränzi seine Frau und Robin sein Sohn gingen wir die Reise an. Robin fuhr auch am Sonntag das Rennen. Nach der langen Fahrt fuhren wir direkt zum Renngelände, da beim Bad and Breakfast in Montebelluna noch niemand anwesend war. Wir besichtigten die Strecke. Von Anfang an gefiel sie mir sehr. Mit einem Aufstieg startete die Runde. Danach führte es über Weinberge in rasante Abfahrten, die mit knackigen Aufstiegen versehen waren. Es machte Spass die einzelnen Abschnitte auseinander zu nehmen und die schnellste Linie zu finden. Didi half uns zwei sehr.
Der Freitag war als Ruhetag gedacht. Wir reisten mit dem Auto nach Venezia. Die Fahrt dauerte rund eine Stunde. Im Parkhaus „Tronchetto“ angekommen nahmen wir ein „Bootbus“, dass zum S. Marco Platz führte. Dort genossen wir die Atmosphäre mit einem feinen Mittagessen. Im späteren Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Montebelluna.
Am Samstagmorgen vor dem ersten Rennen gingen wir nochmals auf die Strecke um uns auf den Sonntag vorzubereiten. Ich hatte gute Beine und freute mich riesig auf das erste Rennen der Saison. Am Nachmittag hiess es dann Erholen.
Endlich, der Renntag stand an. Um 8 Uhr stand ich auf und ass ein Müsli zum Frühstück, die letzte Mahlzeit vor dem Rennen. Der Start war um 11.45Uhr, somit fuhr ich mich um 11Uhr ein. Um ca. 11.25Uhr riss mich mein Vater ab der Rolle und ich musste mich beeilen, da sie schon am Einreihen waren. Gerade als ich aufgerufen wurde kam ich beim Start an. Es war ziemlich stressig. Ich konnte mich als 38 einreihen. Der Start viel und die Masse mit 122 Mitstreitern fuhr los, insgesamt 12 Schweizer. Ich hatte nicht so den perfekten Start, da ich in der ersten Kurve fast in einen Sturz verwickelt war. Ich merkte schon im ersten Aufstieg, das meine Beine nicht drehen wollten, wie ich es wollte. In der ersten Abfahrt passierte mir einen blöden Fehler, denn ich fuhr zu langsam hinter einem Schweizer herunter und steckte somit mit dem Vorderrad ein. Es überschlug mich vorne raus. Direkt nach dieser Abfahrt kam ein kurzer steiler Anstieg. Bei diesem hatte ich eine Zeit bis ich mich wieder gesammelt hatte, denn es Schmerze eine kurze Zeit. Ich konnte es aber schnell ausblenden und fuhr weiter. Schon in der ersten Runde von vier dachte ich, dass es hoffentlich bald vorbei sein wird. Meine Beine und somit mein Verstand konnte nicht mehr alles geben. Der Grund war nicht nur das Gefühl zuhinterst zu fahren sondern es plagten mich auch Rückenschmerzen. Gegen den Schluss konnte ich mich ein wenig wieder aufraffen und fuhr auf den 32. Rang.
Ich bin sehr unzufrieden mit meiner Leistung. Ich lerne viel daraus und ich weiss, dass ich mehr drauf habe.